Vida

Akteure
Hauptdarsteller:   Vida Sisdits, Gos d’Atura Català-Hündin

 

Nebendarsteller: Yvonne Cropp – Vidas Mama

                        Jens-Peter Cropp – Vidas Papa
Ashley Cropp ­– Vidas „große Schwester“
Anita und Horst Jasper – zwei Herzen für  Vida
Isabel Gomis und ihre Rula – ohne die wir Vida nicht hätten
Pelle, Paulinchen und  Puma , Jule, Juri, Willie u.v.a. –  Vidas Spielkameraden
Ein namentlich unbekannter doofer Schäferhund ­– Vidas Erzfeind
        
Hauptschauplätze: Valdoreix bei Barcelona, Vidas Geburtsort  und         Ellerbek bei Hamburg, Vidas Wohnort
        
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Januar                  

 

Szene 1: Die Entscheidung – oder müssen Hundemädchen auch einen Schwanz haben?

 

·    Die lang ersehnte Nachricht aus Spanien: Am 6. Januar haben 8 Gossos das Licht der Welt erblickt  –  endlich werden wir Hundebesitzer!
Frau Gomis nennt sie eine „ganz spezielle Hündin“. Wie das Leben ist sie nicht vollkommen aber schön, und deshalb nennen wir unsere schwanzlose Hündin VIDA.

Februar                

 

Szene 2:  Letzte Vorbereitungen – oder was ein Hund unbedingt (nicht) braucht …

 

·       Nützliches / Unnützes


- Knabberresistentes Körbchen (ich fress doch nicht mein  Bett   auf)
- Kuscheldecke (nur wenn Ashley nicht da ist)
- Trink- und Fressnapf (klar)
- Halsband/Leine    (mag ich nicht, aber muss wohl)
- Kong  (meine Stöcke aus dem Garten hab ich lieber)
- Quietsche-Gummihuhn (find ich doof, denn bei mir quietscht das Teil nicht)
- Hausschuhe / Socken (weil die meistens hinterlaufen, super interessant)
- Super saugstarkes Vlieshandtuch (statt dessen schüttel ich mich einfach)
- Massagebürste  (wozu haben meine Leute Hände?)
- Fellbürste (hmmm!)
- Gummi-Kauknochen (öde ich steh nicht auf Imitaten)
- Tau (grrrr)
- Gassi-Beutel (sollen sich doch die anderen ihre Pfoten schmutzig machen)
….

 

März 


Szene 3:  Das Warten hat ein Ende: Eine große Reise für einen kleinen Hund

·      Wir fliegen zu dritt nach Spanien und lernen Frau Gomis und endlich auch Vida kennen. Drei unvergessliche Tage in Barcelona! Aufregung pur! Ein langer Abend (für lange Zeit der letzte ohne Hund) mit Ursula und Christian, die ihren Valor auch mit nach Hause in die Schweiz nehmen.

·      Vidas Abschied von ihrer Mama Rula und dann mit uns auf dem Airport in Barcelona – klein, hilfsbedürftig, schutzlos – zwei wirklich zu Herzen gehende Augenblicke. 

 

 

Szene 4:  Ängstliche Schritte in neuer Umgebung: Vidas Gespür für Schnee

·      Ankunft im neuen Zuhause. Alles so fremd und anders. Ich vermisse meine Geschwister und meine Mama – ich folge der neuen Mama auf Schritt und Tritt (weshalb macht die nur den Vorhang  zu, wenn es in dem kleinen Zimmer von der Decke regnet? Und am Schlimmsten: weshalb lassen die mich nicht in ihrem Bett schlafen???

·      Meine neue Mama sieht nach zwei Wochen so abgekämpft aus - vielleicht sollte ich nicht mehr die
ganze Nacht wimmern? Morgens früh sind wir ja wieder alle zusammen.

·      Mein Mama sagt: „Ich muss jetzt zur Arbeit!“ und dann bringt sie mich ins Hundedorf, wo ich den ganzen Vormittag spielen kann. Wenn ich da bin, vergess’ ich sie sogar manchmal; aber wenn sie mich abholt, möchte ich nur noch nach Hause!           

·      Das weiße, kalte Pulver mag ich nicht – es ist so kalt an meinem nackten Bauch. Weshalb darf ich nicht einfach drinnen auf dem schönen roten Teppich …

 

April
 

Szene 5:  Mein erster Schultag – lauter neue Freunde und Spielen bis zum Umfallen

 

·      Das war toll – ich gehe in die Schule und lerne (wie mein Papa) das Sitzen bleiben. Immer wenn mir das gelingt gibt’s was Leckeres. Ich hab’ auch schon eine neue Freundin gefunden. Sie ist zwar jünger (1 Woche!) als ich, aber ich kann toll mir ihr raufen. Weshalb bin nach der Schule nur immer so müde?!!

 

Szene 6:  Basics: Schnappodil und ein würziges Lüftchen

 

·      Inzwischen habe ich zuhause voll das Kommando übernommen. Gern schnapp’ ich jetzt nach allem und jedem. Dies hat mir den Spitznamen „Schnappodil“ und ein wenig Ärger eingebracht.
Wenn ich wieder lieb bin, bekomme ich zur Belohnung einen pikanten Ochsenziemer. Meine Leute können selber kaum riechen, bezeichnen meinen Superlolli jedoch abfällig als „Ekelstick“.

·      Und dann war da noch die Episode mit dem Schweineohr. Mein Gott war das lecker! Hinterher ging’s mir dreckig und zwei Tage lang war Furzalarm angesagt. Aber ich steh zu meinen Schwächen: Ichwarte auf den Tag, an dem ich, Vida, wieder eins bekomme.

 

 

Mai


Szene 7:  Urlaub macht Spaß: Ich bin ein Strandläufer!


 Jetzt kenne ich auch den Unterschied zwischen Alltag und dem, was mein Rudel Urlaub nennt:
Im Alltag haben sie Zeit für mich, im Urlaub haben sie sehr viel mehr Zeit für mich. Von morgens bis abends am Strand laufen und toben, Kuschel- und Streicheleinheiten zu jeder Tageszeit – und ausschla-fen (sollen die doch mal warten!)

 

 

Juni

Szene 8:  Jetzt ist aber Schluss mit Schreiben: Wo bleibt die Action?!!

 Es ist Sonntag, meinen Morgenspaziergang hab ich hinter mir. Nun sind wir alle auf der Terrasse und ich habe mit das schönste schattige Plätzchen gesichert. Irgendetwas hecken die doch aus, und es hat bestimmt etwas mit mir zu tun. Ich höre ständig meinen Namen, und Papa klappert mit seinen Pfoten auf seinem Lieblingsspielzeug herum. Jetzt kümmert Euch mal wieder um mich, ich habe Hunger und will spielen.