Jule, auch Julchen genannt!


Hallo, liebe Freunde,

 

es ist Zeit, dass ich mich vorstelle. Mein Name ist Jule-Dana, geboren am 14. Juni 2009, und ich bin das neue Familienmitglied der Familie Lutz.

 

Seit dem 12. August lebe ich in meiner Familie. Ich komme aus Spanien und gehöre zur „Sippschaft“ Fogars de Montclus. Inzwischen bin ich 6 Monate alt und ein echter Frechdachs. Mein Frauchen meint, ich muss noch viel lernen.

 

Das werde ich bestimmt tun. Eigentlich habe ich im Augenblick aber lieber Flausen im Kopf, klaue Kissen, Decken und Socken und rase damit im Schweinsgalopp durch die Wohnung – wenn die mal nicht aufpassen!

 

Ich renne gerne ganz wild herum, wenigstens einmal am Tag. Sehr gerne spiele ich mit den Enkelkindern meiner Familie, vor allem dem siebenjährigen Manito. Davon kann ich gar nicht genug kriegen.

 

Ich liebe es Fußball zu spielen. Ich bin der beste Tormann! – ähem, sorry, die beste Torfrau! Gerade üben wir die Rolle seitwärts. Ich bin gar nicht schlecht bei der Übung.

 

Auto fahre ich übrigens auch gerne. Obwohl ich im Augenblick noch viele Streiche aushecke, liebt mich meine Familie von Herzen. Mehr verrate ich für heute noch nicht. Ich melde mich ein anderes Mal wieder zu Wort.

 

von Jule-Dana und Angelika Lutz

Hallo liebe Freunde,

 

heute möchte ich mich mal wieder zu Wort melden. Ich denke, es ist doch an der Zeit, denn ich habe es Euch ja versprochen. Also zunächst kann ich nur sagen: Ich bin ein echter Wirbelwind.

 

Mein Frauchen sagt:“Jule hat das Temperament aus Spanien mitgebracht, zugleich aber auch das Temperament ihrer italienischen Taufpatin geerbt.“

Als ich nach Deutschland kam, war meine Familie so richtig froh, wieder einen Vierbeiner wie mich zu haben. Aber ich kann Euch sagen, ich habe alles ganz schön durcheinander gewirbelt. Lieber will ich nicht von meinen Übeltaten erzählen, Ihr könntet sonst einen falschen Eindruck von mir gewinnen.

 

Das geht nicht, denn ich bin wirklich meistens ganz schön lieb. Nur wenn Besuch kommt, dann muss ich doch einfach meine Freude loswerden.

 

Mich zerreißt es fast, so freue ich mich. Natürlich beruhige ich mich auch wieder und lege mich immer dem Besuch zu Füßen. Ich meine, das gehört sich auch so. Abgewöhnen kann ich mir noch gar nicht so gut, die Menschen voller Freude anzuspringen. Aber irgendwann zeige ich meinen Leuten, dass ich das auch kann.

Am meisten Spaß macht es mir, etwas zu stibitzen, wenn mein Frauchen gerade mal nicht schaut. Das hat mir merkwürdigerweise den Namen Jule-Socke eingebracht. Dabei bin ich nur halb so schlimm wie der Rabe Socke aus dem Bilderbuch für die Kleinen, der alles haben möchte und gebrauchen kann. Ich bin auch nicht sehr anspruchsvoll! Nehme einfach, was sich gerade anbietet: Schuhe, die ich in mein Körbchen trage, Bleistifte und Kugelschreiber – sie werden nur ein bisschen zerkaut und sind oft noch, aber nicht immer, zu gebrauchen. Notfalls nehme ich auch Geldscheine oder Brillen.

 

Für ein Leckerchen gebe ich immer alles bereitwillig ab. Wenn ich belle, vertreibe ich die Autos erfolgreich. Aber damit ist mein Frauchen kein bisschen einverstanden. Jetzt soll ich mich immer hinsetzen, wenn sie ein Auto kommen hört. So was Blödes! Da komme ich ja manchmal aus dem Sitzen gar nicht wieder heraus! Frauchen meint auch, ich soll nicht immer den Nachbarn anbellen, wenn er seine Mülltonne herausstellt oder die Straße kehrt, Freundschaft wäre besser. Na, das muss ich mir noch gründlich überlegen. Vielleicht hat sie ja recht? Vollmond und Eichhörnchen mag ich aber wirklich nicht leiden.

 

 

 

Da muss ich lautstark meinem Ärger Luft machen. Auch die Katze der Nachbarin ärgert mich oft und schleicht einfach durch meinen Garten, ja durch meinen Garten. Da muss ich doch wirklich „hündisch“ reagieren, oder? Na ja, ich denke noch mal drüber nach.

 

Nur, es ist so: Was ich mir einmal in meinen Kopf gesetzt habe, das bleibt ganz schön drin. Ehm, vorausgesetzt, mein Frauchen hat nicht ein super gutes, tolles Leckerchen, dann können wir ja mal verhandeln. Aber davon erzähle ich dann ein anderes Mal.

 

Jule, genannt Jule-Socke und Angelika Lutz