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Mein Name ist Xula und ich bin eine fast 2-jährige Gossi-Hündin. Ich lebe mit meinem Frauchen Gisela und Herrchen Rüdiger Fischer in Mölln inmitten des Naturparks Lauenburgische Seen. Wir haben hier sehr viel Wald und mehrere schön gelegene Seen. Als ich mit meinen Leuten beim letzten norddeutschen Gossi-Treffen im Januar 2006 in Aukrug war und wir von unserer schönen Umgebung und den tollen Wandermöglichkeiten sprachen, meinte Anita Jasper, dass wir doch mal ein Gossi-Treffen und eine schöne Wanderung in Mölln organisieren sollten. Ich fand die Idee von Anfang an sehr gut, konnte ich doch wieder einige Hunde meiner Rasse mit ihren netten Frauchen und Herrchen treffen und ihnen meine tolle Gegend zeigen. |
| In Vorbereitung auf unser Gossi-Treffen in Mölln wurden die Spaziergänge immer länger und abwechslungsreicher. Da ich eine große „Wasserratte“ bin und wir immer wieder Wanderungen an verschiedenen Seen unternahmen, war ich natürlich begeistert, denn ich durfte jedes Mal ein ausgiebiges Bad nehmen und schwimmen. Als Herrchen und Frauchen dann sagten: „So nun haben wir die richtige Strecke für unsere geplante Wanderung gefunden“, wusste ich, dass der Termin für unser Treffen mit den anderen Gossis nun bald sein würde. |
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Am Samstag, den 02.09.2006 um 11:30 Uhr war es dann so weit, unser Gossi-Treffen in Mölln sollte stattfinden. Frauchen überlegte noch bis kurz vorm Treffen, ob sie mich mitnehmen sollte oder nicht, war ich doch gerade läufig und mein Interesse an hübschen Rüden war ausgesprochen groß. Ich konnte einfach nicht „nein“ sagen, wenn mich die Jungs mit ihren großen Augen anschauten. Da ich jedoch bettelte und nicht von der Haustür wegging, haben meine Leute entschieden mich mitzunehmen. War ich froh!
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Wir fuhren kurz nach 11:00 Uhr los in Richtung Parkplatz am Drüsensee. Der „Wetter-Gott“ muss ein Gossi-Fan sein, denn waren die Tage vorher und danach verregnet, so war heute schönes Wetter mit viel Sonne. Als wir auf dem Parkplatz ankamen, war da bereits Anton mit seiner Familie. Anton ist ein kleiner, hübscher und frecher ½-jähriger Gossi-Rüde. Da meine Hormone in meiner momentanen Situation ein wenig verrückt spielten und ich nur an der Leine bleiben musste, zickte ich natürlich gleich rum. Der arme Anton verstand bestimmt nicht, warum ich nicht mit ihm spielen wollte. Er war doch noch ein „Kind“ und ich wartete eben auf die „Männer“. |
| Nach und nach trafen weitere Gossis auf dem Parkplatz ein. Da kamen die Bille, Busca und Anyel aus Leck, die ich bereits von früheren Treffen kannte, die Vida aus Ellerbek, die Noga aus Lübeck, der Chucho aus Aumühle und die Stine aus Gifhorn. Alle durften sie frei herumlaufen, nur ich musste an der blöden Leine bleiben. Bei soviel temperamentvollen Hunden war gleich richtig Stimmung auf dem Parkplatz. Zum Glück hatte mich dieser nette Rüde Chucho gleich bemerkt und großes Interesse an mir gezeigt. Irgendwie konnte ich gar nicht verstehen, warum ich mit ihm nicht spielen und in die Büsche durfte. Nachdem sich alle Frauchen und Herrchen und die Kinder begrüßt hatten, konnte es endlich mit unserer Wanderung losgehen. |
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In einer großen Gruppe mit 9 Gossis und 17 Zweibeinern ging es dann den direkten Weg hinunter zum Drüsensee. Kaum waren wir am See, so sprangen bereits einige von uns ins Wasser. Ich fand es spannend zu sehen, dass auch die anderen Gossis so gern ins Wasser gehen. Meine Leute sagen nämlich immer, dass ich was von einem Seehund haben muss, weil ich so gern schwimme und tauche. Nun sahen Sie, dass wir alle so veranlagt sind und wir wohl nichts dafür können, dieses wohl typisch für unsere Rasse ist.
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Bevor wir dann richtig an den See kamen, mussten wir an
einem sehr moorigen Gelände vorbei. Da wir Gossis ja keine
„Schönwetter-Hunde“ sind, liefen natürlich auch einige von uns ins Moor und
holten sich schöne schwarze Pfoten. Was haben da wohl nur unsere Leute
gedacht? Der kleine Anton immer dabei. Er sah aus, als hätte er gerade ein
Schlammbad genommen. Der Weg führte uns am Ufer des Drüsensees entlang und somit konnten wir immer wieder ins Wasser springen. Während wir miteinander spielten, badeten oder auch mal stritten, denn auch das gehört dazu, unterhielten sich unsere Leute sehr ausgiebig über uns und unsere Eigenarten. |
Sie haben bestimmt festgestellt, dass wir Gossis gar nicht so unterschiedlich sind. Vielleicht hat ja der ein oder andere ein paar gute Tipps erhalten, wie sie künftig besser zu unserem Wohlbefinden beitragen können.
| Nach einem Fototermin mit Gruppenfoto ging es dann durchs schöne Hellbachtal, einer sehr schönen Auenlandschaft. Hier kam dann noch ein weiterer Rüde Clip mit seiner Familie hinzu. Nun waren da zwei hübsche Jungs, die sich intensiv um mich bemühten und immer wieder meine Nähe suchten. Ich habe gar nicht verstanden, warum Herrchen sich immer hinter mich stellte und diese netten Rüden wegschickte oder warum Chucho und Clip ständig Streit suchten und vor mir auf „Macho“ machten. |
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Am Krebssee durften wir alle dann noch einmal ausgiebig baden. Das war natürlich herrlich, denn dieser See liegt mitten im Wald und ist für seine gute Wasserqualität bekannt. Wir waren schon eine tolle Truppe.
Nach ca. 2 ½ Stunden erreichten wir dann unser Ziel, das Gasthaus Brandt am Drüsensee. Hier erwartete man uns bereits. Unsere Leute freuten sich über kalte Getränke und schöne Speisen. Diesen netten Ausklang hatten sie sich auch verdient, hatten sie uns Gossis doch einen unvergesslich schönen Tag beschert. Wann haben wir schon mal die Gelegenheit, so viele von uns zu treffen. Nachdem unsere großen und kleinen Frauchen und Herrchen noch die ein oder andere Geschichte oder Information ausgetauscht hatten, ging es wieder auf den Weg nach Hause. Wir alle waren müde aber auch glücklich über diesen schönen Tag. Hoffentlich lässt sich so ein Treffen einmal wiederholen.
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Viele Grüße von Xula mit Frauchen Gisela und Herrchen Rüdiger Fischer |
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